zwischen 808 und 888
wurden im Werratal, das von den Franken erobert und dem  fränkischen Großreich angegliedert war, planmäßig Orte gegründet. Diese Orte hatten im Namen die Endungen -heim, -hausen, -bach, -dorf und auch -feld. Parallel dazu erfolgte die Christianisierung des Frankenlandes durch die Abteien Hersfeld und Fulda.

Am 14. April 826 wird erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda der Name "Lengifeld" erwähnt.

1274
Lengfeld war als fuldisches Lehn im gemeinsamen Besitz der Henneberg-Schleusinger- und der Henneberg-Aschacher-Linie. Innerhalb des alten hennebergischen Stammterritoriums erhielt das Aschacher Grafenhaus Grundbesitz zu Lengfeld..., außerdem besaßen die Herren von Exdorf und Marschalke von Ostheim die Hälfte der Vogtei und Zehenden als Hennebergisches Lehn.

1316
Lengesfelt, das Kloster Rohr vertauschte Güter zu Lengesfelt mit Graf Berthold von Henneberg

1453
die Kirche zu Lengfeld besteht bereits

1457
Graf Wilhelm II. gewährt den Orten Lengfeld ... die Bannmeile

1553
Erster evangelischer Pfarrer in Lengfeld Caspar Motz aus Themar

1625
werden die Güterbesitzer von Lengfeld mit einer Schäferei von 600 Stück ausgestattet. Die dafür zu entrichtende Lehn geht an das Herzogliche Haus Sachsen-Gotha.

1693
die Kirche zu Lengfeld wird restauriert und in ihrem Baubestand erweitert.

1711
wurde die Schule in Lengfeld gebaut, eingeschult die Kinder aus Eichenberg, Bischofrod, Keulrod, Ahlstädt und Neuhof.

1724
wurde das Wirtshaus erbaut und ist mit der Brau- und Schenkgerechtigkeit privilegiert, es gehört der Gemeinde

1753
wurde die Kirche mit einer Orgel versehen, sie hat 2 Klaviere und 8 klangbare Register

1868
kommt der Ort Lengfeld zum Kreis Hildburghausen

1878
wurde das Grundbuch von Lengfeld erstellt

1908
erhält Lengfeld eine Wasserleitung

1919
bekommt der Schultheiß für amtliche Zwecke ein Telefon

1920
wird Lengfeld mit dem Kreis Hildburghausen Teil des neugegründeten Freistaates Thüringen

1921
erhält Lengfeld Elektrizität und Straßenbeleuchtung

1924
bekommt der Ort eine Kanalisierung

1945
wird nach dem 2.Weltkrieg Lengfeld erst von den Amerikanern und dann von der Roten Armee besetzt.

1952
Lengfeld kommt als Teil des Kreises Hildburghausen zum neugegründeten Bezirk Suhl

1954
wurde der Kindergarten eingeweiht

1958
die LPG "Frieden" wird gegründet

1969
bekommt Lengfeld eine neue Konsumverkaufstelle

1971
der Gemeinderaum im Pfarrhaus wird eingeweiht und das Feuerwehrgerätehaus wird fertiggestellt

1976
die neugebaute Schule wird übergeben

1986
Lengfeld wird an die Wasserversorgung der Talsperre Schönbrunn angeschlossen

1990
nach der deutschen Wiedervereinigung wird Lengfeld Teil des wiedergegründeten Bundeslandes Thüringen

1991
erstmalig wird eine Ortschronik erstellt

1992
die Konsumverkaufsstelle wird privatisiert; der Brunnen am alten Schulgebäude wird neugestaltet

1993
zusammen mit 15 anderen Orten der Umgebung wird die Verwaltungsgemeinschaft "Feldstein" gebildet

1995
Lengfeld wird in das Förderprogramm Dorferneuerung aufgenommen

1996
Beginn der Sanierung der Lengfelder Kirche

1998
das alte Feuerwehrhaus im Dorf wird abgerissen, es entsteht ein Ersatzbau

2000
die Grundschule Lengfeld wird geschlossen

2001
Bau des Dorfgemeinschaftshauses

(nach der Chronik von Lengfeld)